Bernhard Landauer
geb. 1970 in Innsbruck, Countertenor.

Bernhard Landauer begann als Sängerknabe im Stift Wilten. Seit 1990 lebt er in Wien, wo er an der Musikhochschule Kompostition und Gesang studierte. Seine Gesangslehrer sind Helene Karusso und Kurt Equiluz. Er arbeitet regelmäßig mit  renommierten Ensembles und Dirigenten auf dem Gebiet der Alten Musik zusammen. U.a. sang er mit René Clemencic, "Cantus Cölln", mit Howard Arman, dem "Freiburger Barockorchester", mit René Jacobs sowie mit den Wiener Ensembles für Frühe Musik - "Unicorn" und "Accentus".

Andererseits stellen Lieder der Romantik, wie Schuberts "Winterreise", Schumanns "Dichterliebe", Lieder von J. Brahms oder der "Krämerspiegel" von R. Strauss, einen wichtigen Bestandteil von Landauers Repertoires dar. Bernhard Landauer gastierte bei Festivals in Innsbruck, Potsdam, Wien, Brugge und Jerusalem.

An den Opernhäusern von Leipzig und Wuppertal spielte er den "Oberon" in B. Brittens "Midsummer Night's Dream" und wirkte an der Wiener Staatsoper bei der Uraufführung von A. Schmittkes "Gesualdo" mit. Er sang den "Tolomeo" in G.F. Händels "Giulio Cesare" am Aalto-Musiktheater in Essen und den "Mercurio" in Cavallis "Didone" an der "Berliner Staatsoper Unter den Linden".

  Landauer "printable" (6,9 x 10cm, 300dpi, 140K)